Lichterkette in Hamburg

Eindrücke vom Abend; am 04.Nov. 2022 an der Binnenalster bildeten Hamburger und Hamburgerinnen eine Lichterkette für die FreiheitskämpferInnen im Iran.



„Frauen. Leben. Freiheit“

Kundgebung am Montag, 03. Oktober 2022, ab 12:00 - 15:00 Uhr gegenüber der Blauen Moschee, Schöne Aussicht, 22085 Hamburg.

In diesen Tagen sehen wir, wie die Menschen im Iran gegen die Mullah-Diktatur aufbegehren.

Als Symbolfigur steht hier eine junge Frau namens Zhina Mahsa Amini, welche im Namen des islamischen Republik Iran ermordet wurde. Weil sie das Kopftuch angeblich nicht korrekt getragen hat, ist vor wenigen Tagen die 22-jährige Zhina Mahsa Amini in Teheran von Religionswächtern erschlagen worden. Im ganzen Iran wird seitdem unter dem Ruf „Frauen. Leben. Freiheit“ gegen die Religionsdiktaur demonstriert. Die Reaktionen auf die Proteste des Staates und seiner Sittenpolizei sind brutal und blutig. In Hamburg fordern die Religionswächter des Islamischen Zentrums Hamburg (IZH), dass bereits neunjährige Mädchen das Kopftuch tragen.

 

Wir begrüßen es, dass Politikerinnen und Politiker in Hamburg ihre Unterstützung der iranischen Bevölkerung und ihren Abscheu über das Mullah-Regime äußern. Dies bleiben jedoch Lippenbekenntnisse, wenn gleichzeitig das Islamische Zentrum Hamburg (IZH) Vertragspartner der Freien und Hansestadt Hamburg sein kann. 

 

Denn das IZH ist laut Erkenntnissen des Hamburger Verfassungsschutzes ein „weisungsgebundener Außenposten Teherans“, mit dessen Hilfe der in der iranischen Verfassung verankerte Auftrag des weltweiten Exports der „islamischen Revolution“ und die Forderung zur Zerstörung Israels umgesetzt werden soll.

 

Die Entscheidung des Hamburger Senats, das IZH gewähren zu lassen, wirkt sich auf schiitische Gemeinden in ganz Deutschland aus. Das IZH verfolgt als verlängerter Arm der Teheraner Revolutionsführung konsequent das Ziel, islamistisches Gedankengut nach heimatlichem Vorbild in Deutschland zu verbreiten.

 

Die Blaue Moschee an der Alster sollte wieder ein Symbol für die Weltoffenheit Hamburgs und nicht vom Iran als Terrorzentrale missbraucht werden. Deshalb darf das IZH kein Partner der Stadt bleiben. Das gleiche gilt für die Schura, solange das IZH Mitglied der Schura ist. Eine Abkehr vom IZH ist bei der Schura aber nicht zu erkennen. Der stellvertretende Leiter des IZH Seyed Soliman Mousavifar wurde im Juni diesen Jahres wegen „enger Kontakte zu Terrororganisationen“ aus Deutschland ausgewiesen. Die Proteste im Iran werfen ein Licht auf die brutale, frauenfeindliche, homophobe und antisemitische Diktatur, die das IZH vertritt.

 

Wir fordern deshalb die Aussetzung der Staatsverträge mit der Schura sowie die Schließung dieser Moschee, solange die islamische Republik Iran an der Macht ist!

Eindrücke von der Kundgebung am 03.10.2022, vor der Blauen Moschee.

Fotos von Rebecca Hoppé


Rede von Hourvash Pourkian und in Deutsch am 23. Juli 2022, gegen das iranische Mullah Regime!!

Die Rede  und in Deutsch von Hourvash Pourkian auf dem Rathausmarkt war im Rahmen eines Protestes gegen das iranische Mullah Regime, veranstaltet von Irano pas migirim. Sie berichtet über die Lage der Frauen und Kinder im Iran und bittet um die Unterstützung des Sohnes Reza Pahlavi des gestürzten Königs von Persien als Axe der Macht.


christopher street day 2022 hamburg

Am Samstag, 6. August 2022, demonstrierten wir mit 250 000 Menschen unter dem Motto: "Auf die Straße! Vielfalt statt Gewalt" den CSD in Hamburg. Durch die Teilnahme an der Parade fordern wir und die „Junges Forum der jüdischen Gemeide“ Freiheit für sexuelle Vielfalt in  Afghanistan, im Iran, in Saudi Arabien, in Katar, Somalia und vielen anderen Ländern, in denen Homosexuelle und Transpersonen verfolgt, inhaftiert und hingerichtet werden.

 

Unsere politische Botschaft wurde gehört und wir konnten viele Menschen auf die aktuelle Situation in den Ländern aufmerksam machen. Mit uns liefen viele Mitglieder der Trans und Queer-Community, welche über die katastrophale Lage in ihren Herkunftsländern Iran und Afghanistan sprachen.

Foto: © Armin Levy | Raawi.de - Hamburger Jüdische Mediathek

 

 Der NDR berichtet darüber und interviewte zu dem Thema Najib Faizi:

Schaue dir auch unser Video zum CSD 22 in Hamburg auf Youtube an!!


„10 Jahre Staatsvertrag der Hansestadt Hamburg mit den Islamverbänden – wie weiter?“


 

Am Dienstagabend, 21. Juni 2022 fand im Tschaikowsky-Saal unsere Auftaktveranstaltung zum Thema „10 Jahre Staatsvertrag der Hansestadt Hamburg mit den Islamverbänden – wie weiter?“ statt. Über 120 Menschen erschienen, um über den seit 10 Jahren bestehenden Staatsvertrag der Hansestadt Hamburg mit den säkularen Muslimen und Politikern aus allen Parteien zu diskutieren. Durch die zwei Redebeiträgen und den anschließenden Podiumsdiskussionen kam die Unzufriedenheit der Bürger und Bürgerinnen mit diesem Vertrag deutlich zum Vorschein. Besonders stark ist die Forderung an die Politik, sich nicht mit antidemokratischen, radikalen Verbänden an den Tisch zu setzten und Verträge zu schließen. Das große Interesse, sich über dieses Thema aus zu tauschen, wurde durch das zahlreiche Erscheinen der Teilnehmenden und der Presse deutlich. Unteranderem beichteten die Mopo, der NDR und die Welt von der Veranstaltung. Wir lehnen den Vertrag, welcher mit Verbänden, die aus dem Ausland dirigiert werden, ab und fordern, dass die mit säkularen Muslimen stärker eingebunden werden. Unser Ziel ist es an den Verhandlungen um den Staatsvertrag teil zu zunehmen.

 


Imput Referate

Es spricht Dr. Necla Kelek, Soziologin, Publizistin und Vorsitzende „Vereins Säkularer Islam Hamburg e.V.“ . Als zweiter Sprecher hält Ali Toprak, Bundessprecher der „Initiative Säkularer Islam & Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände in Deutschland (BAGIV) eine Rede.



Veranstaltung "Iran: Welche Rolle spielen Menschenrechte?"

Anlässlich des Internationalen Menschenrechtstages, am 10. Dezember, haben Wir am gleichweiligen Tag ein Zeichen gegen die Menschenrechtsverletzungen weltweit, aber insbesondere im Iran gesetzt.

 

Wir taten dies gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern der Landeszentrale für Politische Bildung, Mideast Freedom Forum Berlin e.V. und Menschenrechte Einundzwanzig e.V.

 

Datum: Freitag, 10. Dezember 2021

 

Uhrzeit: 17:00 bis 20:00, Einlass ab 16:30 Uhr

 

Ort: Tschaikowsky-Saal, Tschaikowskyplatz 2, 20355 Hamburg

 

Frau Golineh Atai, Journalistin und Publizistin, wird u.a. ihr neues Buch „IRAN - Freiheit ist weiblich“ vorstellen.

 

Alle Aufstände im Iran wurden bis jetzt blutig niedergeschlagen. Doch jetzt ist eine weibliche Revolution im Gange. Damit setzten die Frauen und Mädchen des Irans ein starkes Zeichen. Das ganze System wird in Frage gestellt und es wird nach Freiheit verlangt.

Dieses Buch ist wärmstens zur Lektüre zu empfehlen.
ZDF Fernsehkorrespondentin Golineh Atai zeigt am Beispiel von sieben Frauenportraits, wie iranische Frauen gegen die repressive Herrschaft des totalitären Regimes im Iran kämpfen, und damit an der Spitze der zivilgesellschaftlichen Proteste im Iran stehen.

Teil 1/2

Teil 2/2




Online Artikel - Raawi Magazin


impressionen Veranstaltung - 10. dezember 2021


"Unterdrückung im iran: WElche Rolle spielen Menschenrechte in der künftigen deutschen  Außenpolitik ?"

P R E S S E G E S P R Ä C H

Zeit: Donnerstag, 9. Dezember 2021
Live-Stream per Zoom:

 

Im Fokus: Menschenrechtsverletzungen im Iran stehen, v.a Ebrahim Raisi als neu „gewählter“ iranischer Präsident mit seinen Verbrechen, die er in den letzten 43 Jahren begangen hat.

Unser Ziel: Menschenrechtsverletzungen im Iran ein stärkeres Gehör in der EU-Politik zu verschaffen und den Betroffenen eine größere Plattform zu geben.

Die Verteidigung Rechte der Frauen und Mädchen im Iran, die derzeit unter dem Scharia-Recht leben müssen, und Bewahrung der Menschen vor der Gewalt durch das iranische Regime unter der Herrschaft Raisis.



Es diskutierten:
Frau Dr. Afsar Sattari, Menschenrechte-Einundzwanzig e.V.
Herr Dr. Matthias Küntzel, Politikwissenschaftler und Publizist
Frau Dr. Ulrike Becker, Mideast Freedom Forum Berlin
Frau Hourvash Pourkian, Initiatorin von International Women in Power
Frau Dr. Nargess Eskandari-Grünberg, Bürgermeisterin Frankfurt, selbst als Opfer betroffen
Frau Professorin Parastou Forouhar, Universität Mainz, Künstlerin, selbst betroffen
Frau Mina Ahadi, Menschenrechtsaktivistin
Herr Dr. Kazem Moussavi, Sprecher der Grünen Partei Irans
Herr Hamid Ashtari, Bericht über die Gerichtsverhandlung in Stockholm
Frau Shiva Mahbobi, Bericht über das Internationale Iran Tribunal in London

online Artikel über PK - 9. Dezember 2021


Kontakt

International Women in Power ist eine Initiative von:

 

Kulturbrücke Hamburg e. V.

Papendamm 23

20146 Hamburg

Tel. +49 40 37 51 73 73

Fax +49 40 37 51 73 76

info@kulturbrueckehamburg.de

Hourvash Pourkian vor einem Banner mit dem Text: "Frauen stärken Frauen".