Presse

Achgut.com

Migrantinnen-Marsch: Keine Kultur mit Gewalt

 

Susanne Baumstark berichtet vom Migrantinnen Marsch 2019 in Hamburg.

Hamburger Morgenpost

Gegen die Unterdrückung der Frauen

 

Die Hamburger Morgenpost berichtet über die Pressekonferenz am Freitag den 01.03.2019, die IWP anlässlich der Ankündigung zum anstehenden Migrantinnenmarsch, eine Woche vor dem Internationalen Frauentag, abgehalten hat.

Montag, 11. März 2019

Sonnabend, 2. März 2019


taz am Wochenende

Thema Internationaler Frauentag

 

"Religion ist etwas Privates"

Hourvash Pourkian initiiert einen Protestmarsch am Frauentag. Sie spricht über den Streit, als sich 2017 etliche Gruppen von ihrer Demo distanziert hatten - und über neue Forderungen

Blog luftwurzel.net

Migrantinnen: "Absage an die Gewalt"

Ein sehr detaillierter Beitrag von Susanne Baumstark über die Pressekonferenz zum Migrantinnen Marsch 2019 vom 01.03.2019.

2./ 3. März 2019



Presseinformation


Hamburg, Freitag, den 8. März 2019 | 15.00 Uhr | Start: Gänsemarkt


Protestmarsch: Migrantinnen demonstrieren in Hamburg gegen die Unterdrückung von Frauen und Mädchen


Unser Motto: „Gleichberechtigt, selbstbestimmt, frei“ für die Rechte von Frauen

Mit diesem Marsch fordern wir:

  • Gleichberechtigung von Frauen und Mädchen!
  • Die Trennung von Staat und Religion!

Wir sagen NEIN

  • zur islamischen Scharia!
  • zur zunehmenden Frauenfeindlichkeit!
  • zur Verheiratung Minderjähriger!
  • zur Zwangsverschleierung von Frauen und Mädchen!
  • zur Verfolgung von Nicht-Muslimen!
  • zur Zusammenarbeit mit dem politischen Islam!
  • zur Hinrichtung von Homosexuellen und politischen Gefangenen!

2018 erlebte die #MeToo-Debatte rund um den Sexismus und die sexuelle Gewalt gegen Frauen auch in Deutschland ihren Höhepunkt. 2019 ist die zunehmende Frauenfeindlichkeit mehr denn je ein Thema. Anlässlich des Internationalen Frauentags ruft International Women in Power (IWP), zusammen mit der Initiative an der Basis, in Kooperation mit dem Hamburger Bündnis zum internationalen 8. März Streik zu einem Frauenmarsch auf. Wir machen uns stark für die Rechte von Frauen in Deutschland und in den Ländern, in denen Frauen nichts wert sind. Besonders solidarisieren wir uns mit Frauen und Mädchen, die unter der Knute der islamischen Scharia leiden.


Mit großer Besorgnis beobachten wir seit Jahrzehnten die schwindende Freiheit von Frauen und Mädchen in der islamischen Welt, aber zunehmend auch in Europa. Während hier in Deutschland das Kopftuch sogar als ein Zeichen der femininen Selbstbestimmung gefeiert wird, landen Aktivistinnen, die im Iran ohne Kopftuch auf die Straße gehen, im Gefängnis. So auch die prominente Rechtsanwältin Nasrin Sotudeh, welche im Juni 2018 dafür verhaftet wurde, dass sie drei Frauenrechtlerinnen verteidigte. Daher unterstützen wir bei unserem Marsch auch die Petition „Den Kopf frei haben“ von Terre des Femmes e.V., die sich für ein Verbot des Kinderkopftuchs in Deutschland einsetzt. Doch nicht nur Frauen, auch Kinder sind die Leidtragenden. Im Iran werden viele der 7 Millionen Straßenkinder für das Drogengeschäft missbraucht und häufig vergewaltigt.


Die Aktion "Frauen - und MigrantInnenmarsch" war ein großes Thema in der regionalen und nationalen Presse. Der Marsch wurde in der Öffentlichkeit weitgehend angekündigt, sodass viele Mitdemonstranten und Mitdemonstrantinnen erwartet wurden. Da es der erste Hamburger Frauen - und Migrantinnenmarsch werden sollte, übten die Medien erstmals positive Kritik aus. Ein paar Tage vor der Veranstaltung wurde durch das kontroverse Thema "Kopftuch tragen" eine hitzige Diskussion entfacht mit der Konsequenz, dass manche der MitausstellerInnen ihre Teilnahme zurückzogen und zudem negative Kritik in den Medien geäußert wurde.

 

Gerne wollen wir mit Euch einige Artikel teilen und Eure Meinung dazu erfahren.

EMMA

EMMA ( Das politische Magazin für Menschen) wird mit dem Begriff Emanzipation assoziert und gilt seit  seiner ersten Ausgabe als Leitbild des Feminismus.

 

Beide Artikel über den Marsch und über die Veranstalterin Frau Hourvash Pourkian veranschaulichen, dass es trotz des Boykotts zum einen ein erfolgreicher und fröhlicher Protestzug war. Zum anderen zeigte Frau Pourkian weiterhin viel  Mut und deutete auf die Meinungsfreiheit hinsichtlich des kontroversen Themas "Kopftuch tragen" hin.


Die Welt

Manche Orgnisationen haben sich durch das Statement von der Veranstaltung zwar distanziert, jedoch war die Aktion ein gelungener Marsch als ein Zeichen für mehr Solidarität und gegen Frauenfeindlichkeit.  Die Kulturbrücke Hamburg e.V. wurde durch diesen Marsch bestärkt, sodass sie sich weiterhin dafür einsetzen wird.


Das Hamburger Abendblatt

Der erste Artikel über den "Frauen -und Migrantenmarsch" erschien bei dem Hamburger Abendblatt.

 

 

Zudem ein weiterer Artikel unter anderem über den Redebeitrag von Frau Dr. Necla Kelek, wobei sie bei der Veranstaltung ihre Rede spontanerweise doch hielt.


Video Impressionen