Presse 2026

23. Juni 2026 - Gastbeitrag – Persönliche Einschätzung einer iranischen Regimekritikerin: Das iranische Regime ist schwächer, als viele im Westen glauben - Szene Hamburg

Hourvash Pourkian (©Markus Gölzer)
Hourvash Pourkian (©Markus Gölzer)

Hourvash Pourkian ist deutsch-iranische Frauenrechtlerin und war Hamburgerin des Monats der SZENE HAMBURG im Januar 2024. Sie setzt sich seit über 25 Jahren für Freiheitsrechte, Chancengleichheit und interkulturellen Austausch ein. Jüngst gab sie eine Einschätzung zu den Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA.

 

Seit vielen Jahren verfolge ich als iranische Regimegegnerin die Beziehungen und Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran. Aus meiner Sicht verfolgt die US- Regierung...

 

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20. Juni 2026 - Trumps Deal mit den Mullahs: Was denken Hamburgs Exil-Iraner? - Hamburger Morgenpost

Nazanin Shayegan (47) ist 2010 als politisch Verfolgte aus dem Iran nach Deutschland geflüchtet: „Ich betrachte Trumps Iran-Abkommen sehr kritisch.“ Foto: Till Stoppenhagen
Nazanin Shayegan (47) ist 2010 als politisch Verfolgte aus dem Iran nach Deutschland geflüchtet: „Ich betrachte Trumps Iran-Abkommen sehr kritisch.“ Foto: Till Stoppenhagen

Das Abkommen der USA mit dem Iran sorgt für große Empörung: Hamburger Stimmen warnen vor einer Stärkung Teherans – und vor einem Schlag ins Gesicht der Protestbewegung.

 

300 Milliarden Dollar für den Wiederaufbau, ein Ende der Sanktionen, freigegebene Gelder – und dafür Teherans Versprechen, keine Atomwaffen zu bauen: Das Abkommen zwischen den USA und dem Iran sorgt international für heftigen Streit:

 

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17. Juni 2026 - Das iranische Regime ist schwächer, als viele im Westen glauben - Humanistischer Pressedienst

Demonstration gegen den Angriff der USA und Israels auf den Iran am Tag des Kriegsbeginns am 28. Februar 2026 in Washington, D.C.
Demonstration gegen den Angriff der USA und Israels auf den Iran am Tag des Kriegsbeginns am 28. Februar 2026 in Washington, D.C.

Seit vielen Jahren verfolgt unsere Autorin als iranische Regimegegnerin die Beziehungen und Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran. Im Folgenden gibt sie eine Einschätzung, was von der derzeitigen Situation rund um die Absichtserklärung zwischen den Kriegsparteien zu halten ist.

 

Aus meiner Sicht verfolgt die US-Regierung mit ihren aktuellen Vorschlägen vor allem strategische Ziele. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage des iranischen Atomprogramms und insbesondere die Kontrolle über hoch angereichertes Uran.

 

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11. März 2026- Süddeutsche Zeitung

"Deutschland war lange zu naiv im Umgang mitdiesem Regime"

Wie geht es Iranerinnen und Iranern in Deutschland in Zeiten des Kriegs? Stimmen aus einer Community, die zwischen Euphorie und Sorge schwankt.

9. Mär 2026 - Humanistischer Pressedienst

Kundgebung am Rathausmarkt: Nasanin Bergmann (2. von rechts) und Hourvash Pourkian (rechts) riefen unter dem Banner "Frauen stärken Frauen" zur internationalen Solidarität mit dem Kampf für Menschenrechte, Demokratie und Freiheit im Iran auf.
Kundgebung am Rathausmarkt: Nasanin Bergmann (2. von rechts) und Hourvash Pourkian (rechts) riefen unter dem Banner "Frauen stärken Frauen" zur internationalen Solidarität mit dem Kampf für Menschenrechte, Demokratie und Freiheit im Iran auf.

Hamburger Women's March zeigt: Der Kampf um universelle Frauenrechte bleibt aktuell

Am Vortag des Internationalen Frauentags versammelten sich in Hamburg bis zu 200 Menschen zum Women's March, organisiert von der Initiative International Women in Power (IWP)1 der Kulturbrücke Hamburg. Die Demonstration richtete sich gegen Unterdrückung und religiösen Fanatismus, trat ein für die universellen Menschenrechte von Frauen, weltweit und in Deutschland. Die Reden und Performances der Veranstaltung machten deutlich: Der Einsatz für Gleichberechtigung, Selbstbestimmung und Säkularität bleibt eine gesellschaftliche Daueraufgabe, die Solidarität über kulturelle und religiöse Grenzen hinweg erfordert.

Die Veranstaltung begann mit einer Begrüßung durch Eva Engelken, Autorin und Aktivistin, sowie Hourvash Pourkian, Gründerin von IWP und Trägerin des Bundesverdienstkreuzes. Pourkian betonte, dass der erste Hamburger Women's March bereits 2017 stattfand – inspiriert vom amerikanischen Vorbild nach der Wahl Donald Trumps. Seitdem hat sich die Initiative zu einer festen Stimme für Frauenrechte in der Hansestadt entwickelt. Der Fokus lag diesmal besonders auf der Situation im Iran: "Seit einer Woche tobt dort ein Krieg. 90 Prozent der Bevölkerung begrüßen die Angriffe auf das Regime, weil sie Hoffnung auf Freiheit machen", so Pourkian. Sie verwies auf die anhaltende Unterdrückung von Frauen, religiösen Minderheiten und der LGBTQ+-Community im Iran und rief dazu auf, nicht wegzuschauen: "Frauenrechte sind universelle Menschenrechte. Sie sind unteilbar und nicht verhandelbar."

 

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6. Mär 2026 - Humanistische Pressedienst

Demonstration am 4. Mai 2024
Demonstration am 4. Mai 2024

Women's March zum Internationalen Frauentag 2026 in Hamburg

 

"Freiheit beginnt dort, wo Frauen frei sind"

 

Zum Internationalen Frauentag 2026 veranstaltet die Kulturbrücke Hamburg morgen eine Demonstration. Die Initiatorinnen mahnen: "Der Kampf um Gleichstellung ist nicht vorbei – er ist dringlicher denn je".

 

"Wir stehen gegen patriarchale Unterdrückungsregime, die Menschen brutal niederschlagen und töten", sagt Hourvash Pourkian, Vorstandsvorsitzende der Initiative International Women in Power. "Insbesondere seit der Ermordung von 40.000 Menschen während der nationalen Revolution im Iran. Nach Jina Mahsa Amini fordern auch wir das Manifest: Frau, Leben, Freiheit!"

 

Auch in Europa dürfe man nicht wegsehen. Ideologien und patriarchale Strukturen, die Frauenrechte, Demokratie und Säkularität ablehnen, stellten eine Herausforderung für die offene Gesellschaft dar. "Zwangsheirat, Einschränkung der Selbstbestimmung und Gewalt gegen Frauen sind keine fernen Probleme – sie betreffen auch Europa."

Weltweit kämpfen Frauen weiterhin um elementare Rechte. Auch in westlichen Demokratien bestehen Lohnungleichheit und strukturelle Benachteiligung fort. Care-Arbeit wird überwiegend von Frauen geleistet – oft unbezahlt und gesellschaftlich geringgeschätzt. Zugleich erleben Frauen einen spürbaren Backlash gegen ihre Selbstbestimmung, Sichtbarkeit und ihren politischen Einfluss.

 

"Frauenrechte werden durch restriktive Gesetze, fehlende Selbstbestimmung über den eigenen Körper sowie durch psychische und physische Gewalt bedroht – im Privaten wie im Öffentlichen. Gleichberechtigung wird nicht überall geschützt, sondern teils systematisch untergraben", so International Women in Power. "Wir stellen uns gegen RechtsextremistInnen, RechtspopulistInnen, religiöse FanatikerInnen, AntisemitInnen und IslamistInnen (des Politischen Islam). Wir fordern ein selbstbestimmtes Leben und ein Ende aller Diskriminierungen und Kriminalisierung für die LGBTQIA+-Community weltweit!"

 

Mit besonderer Sorge blicke man auf die brutale Repression im Iran und in Afghanistan. Die Entrechtung, Gewalt und Verfolgung von Frauen und Mädchen zeigten, wie existenziell dieser Kampf ist. "Wer Frauen ihre Freiheit nimmt, greift die Menschlichkeit an. Wir sagen klar: Frauenrechte sind keine kulturelle Debatte. Sie sind universelle Menschenrechte. Unteilbar. Unverhandelbar. Wir stehen an der Seite der Iranerinnen, der Afghaninnen und aller Frauen, die sich nicht beugen und für ihre Freiheit kämpfen. Freiheit beginnt dort, wo Frauen frei sind."

 

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PRESSEEINLADUNG

Women‘s March am Internationalen Frauentag 2026

Hamburg, Samstag, 07. März 2026 | 13:00 Uhr | Treffpunkt: Gänsemarkt
Strecke: Gänsemarkt → Rathausmarkt → Mönckebergstraße → Jungfernstieg

 

Am Internationalen Frauentag 2026 bekräftigen wir: Der Kampf um Gleichstellung ist nicht vorbei – er ist dringlicher denn je.

 

„Wir stehen gegen patriarchale Unterdrückungsregime, die Menschen brutal niederschlagen und töten“, sagt Hourvash Pourkian, Vorstandsvorsitzende der der Initiative „International Women in Power“ Insbesondere seit der Ermordung von 40.000 Menschen während der nationalen Revolution im Iran. Nach Jina Mahsa Amini fordern auch wir das Manifest: Frau, Leben, Freiheit!

 

Doch auch in Europa dürfen wir nicht wegsehen. Ideologien und patriarchale Strukturen, die Frauenrechte, Demokratie und Säkularität ablehnen, stellen eine Herausforderung für unsere offene Gesellschaft dar. Zwangsheirat, Einschränkung der Selbstbestimmung und Gewalt gegen Frauen sind keine fernen Probleme – sie betreffen auch Europa.

 

Weltweit kämpfen Frauen weiterhin um fundamentale Rechte. Auch in westlichen Demokratien bestehen Lohnungleichheit und strukturelle Benachteiligung fort. Care-Arbeit wird überwiegend von Frauen geleistet – oft unbezahlt und gesellschaftlich geringgeschätzt. Zugleich erleben Frauen einen spürbaren Backlash gegen ihre Selbstbestimmung, Sichtbarkeit und politischen Einfluss.

 

Frauenrechte werden durch restriktive Gesetze, fehlende Selbstbestimmung über den eigenen Körper sowie durch psychische und physische Gewalt bedroht – im Privaten wie im Öffentlichen. Gleichberechtigung wird nicht überall geschützt, sondern teils systematisch untergraben.

 

Wir stellen uns gegen RechtsextremistInnen, RechtspopulistInnen, religiöse FanatikerInnen, AntisemitInnen und IslamistInnen (des politischen Islam). Wir fordern ein selbstbestimmtes Leben und ein Ende aller Diskriminierungen und Kriminalisierung für die LGBTQIA+-Community weltweit!

 

Mit besonderer Sorge blicken wir auf die brutale Repression im Iran und in Afghanistan. Die Entrechtung, Gewalt und Verfolgung von Frauen und Mädchen zeigen, wie existenziell dieser Kampf ist. Wer Frauen ihre Freiheit nimmt, greift die Menschlichkeit an.

 

Wir sagen klar: Frauenrechte sind keine kulturelle Debatte. Sie sind universelle Menschenrechte. Unteilbar. Unverhandelbar.

 

Wir stehen an der Seite der Iranerinnen, der Afghaninnen und aller Frauen, die sich nicht beugen und für ihre Freiheit kämpfen.
Freiheit beginnt dort, wo Frauen frei sind.

03.03.2026 ∙ Hamburg Journal ∙ NDR: Exiliraner wünschen sich eine Demokratie für ihre Heimat

31. Januar 2026 - Hamburg: Tausende Menschen protestieren gegen das Iran-Regime

 

Wer am Sonnabend mit dem Auto in und um Hamburg unterwegs war...

 

Hier weiterlesen und Video anschauen:

19. Januar 2026 - Deutschlandfunk: Podium Iran-Proteste in Hamburg

13. Januar 2026 in Hamburg.

Proteste im Iran: Solidarität in Hamburg

 

Mit Sorge und Hoffnung zugleich blickt die iranische Community in Hamburg auf die Massendemonstrationen im Iran.

 

Mehr lesen auf NDR 

07. Januar 2026

Proteste in Iran: Welch ein Mut!

 

Die Revolution im Iran ist in vollem Gange. Die Demonstrationen allerorts erreichen immer neue Ausmaße...

 

Mehr lesen auf EMMA...