Auf zum Women's March 08. März 2024!

Wir gehen am Freitag, den 8. März 2024 wieder demonstrieren! Komm auch du, um Menschenrechte und die Einhaltung universeller Mädchen- und Frauenrechte weltweit einzufordern und dich mit allen Menschen weltweit zu solidarisieren, die sich dafür einsetzen. Bring deine Mitstreiter*innen und Freund*innen mit - denn mit vereinten Kräften können wir alles erreichen.

Wir beginnen um 15:00 Uhr auf dem Gänsemarkt.

Um 17:30 soll die Abschlusskundgebung auf dem Jungfernstieg stattfinden.

Anlässlich des internationalen Frauentags führt die International Women in Power (IWP) Initiative jährlich einen Frauenmarsch zum 8. März durch, um für universelle Frauen- und Mädchenrechte, Gleichberechtigung und die berufliche Chancengleichheit von Frau und Mann zu demonstrieren. Wir stellen uns solidarisch an die Seite von afghanischen, iranischen und kurdischen Frauen. Insbesondere seit der Ermordung von Jina Mahsa Amini fordern auch wir Jin, Jiyan, Azadî! (Frau, Leben, Freiheit). Wir stellen uns gegen Rechtsextremisten, Rechtspopulisten, religiöse Fanatiker*innen, Antisemit*innen und Islamisten (des politschen Islam). Wir fordern ein selbstbestimmtes Leben und ein Ende aller Diskriminierungen und Kriminalisierungen für LGBTQIA+ weltweit!


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Women's March: Impressionen aus vergangenen Jahren

Auch in den vorigen Jahren haben wir für Mädchen- und Frauenrechte demonstriert. Hier seht ihr Impressionen aus dem Jahr 2022 und dem Jahr 2023. Wir organisieren jährlich einen Frauenmarsch in Hamburg, damit sich etwas bewegt.

Dies sind weitere Impressionen aus dem Jahr 2019 - mit Interviews und Forderungen der Demonstrant*innen. Du findest die Forderungen immernoch aktuell? Oder möchtest mehr fordern? Dann komm auch dieses Jahr und demonstriere mit uns!


Wer wir sind - Gründung IWP

Am 08. März 2011, zum 100-jährigen Jubiläum des Weltfrauentages wurde die Initiative International Women in Power (IWP) gegründet.

IWP setzt sich seither für universelle Frauen- und Mädchenrechte, Gleichberechtigung und die berufliche Chancengleichheit von Frau und Mann ein.

 

Unser Ziel ist es, dass Frauen sich nicht nur für Chancengleichheit in Deutschland einsetzen, sondern auch für ihre Herkunftsländer und alle anderen Länder, in denen Gleichberechtigung, Rechte der Frauen, Mädchen und Kinder, sowie Menschenrechte nicht eingehalten werden.

 

Die Initiative wurde durch Hourvash Pourkian, Vorsitzende des Vereins Kulturbrücke Hamburg e. V. und ihrem Team ins Leben gerufen.

 

Lesen Sie gerne hier mehr zum Vorstand der Non-Profit Kulturbrücke Hamburg e. V., welche an der Verwirklichung interkultureller Projekte und Initiativen in Hamburg beteiligt sind.


Gründung der Initiative International Women in Power am 08. März 2011


Hourvash Pourkian beim ersten Hamburger Frauenmarsch 2017


Unsere Forderungen

Unterstützung des Manifests:  Frau - Leben - Freiheit, Zan - Zendegi - Azadi, Jin - Jiyan - Azadi 

Gleiche Rechte für Mädchen und Frauen

 

 

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit

 

 

Angemessene Wertung von Haushaltsarbeit und Mutterschaft

 

 

Autonomie

 

 

#metoo

 

 

Trennung von Staat und Religion

 

Proportionale Repräsentation von Frauen 

 

 

Ende der Gewalt gegen Frauen

 

 

Das Recht für Selbstbestimmung für Frauen

 

 

Integrität

 

 

Solidarität mit der feministischen Revolution im Iran

 

 

Ende der Zwangsverheiratungen von Minderjährigen


JIN bedeutet Frau, es geht um starke Frauen, die ein selbstbestimmtes Leben führen wollen und gleichberechtigt sein möchten.

Jiyan heißt Leben. Frauen möchten in Freiheit leben und an aller gesellschaftlichen und beruflichen Partizipation teilnehmen, Chancengleichheit erfahren und an die Macht und in die Führungspositionen kommen.

Azadi bedeutet Freiheit und es heißt, alle sollen für ihre Freiheit kämpfen. Es geht um den Kampf um die Freiheit & Menschenwürde sowie Frauen- und Mädchenrechte.

 


Unsere Forderungen gegen frauenfeindliche Regierungen

IWP beleuchtet weltweite Frauenrechtsverletzungen, mit besonderer Aufmerksamkeit auf den Iran, Afghanistan und die kurdischen Gebiete. Zudem beteiligt sich unsere Initiative aktiv an der Opposition des iranischen Regimes und solidarisiert sich mit der feministischen Revolution im Iran.

 

Wir kämpfen für ein Ende der Gewalt gegen Frauen im Namen des Islam und seiner Tradition und fordern Frauenrechte statt „Scharia-Unrecht“, unterstützen die Petition „Den Kopf frei haben“ von TERRE DES FEMMES, die für ein gesetzliches Verbot des sogenannten „Kinderkopftuchs“ kämpft und möchten vor allem die Gleichberechtigung aller Menschen, unabhängig von ihrer Sexualität, von Geschlecht, Religion und Hautfarbe voran bringen

 

Außerdem setzt sich IWP für die Trennung von Staat und Religion, die Abschaffung der Scharia-Gesetze als auch den Stopp der Hinrichtung von Homosexuellen und politischen Gefangenen im Iran und anderswo ein.

 

International Women in Power fordert von der Bundesregierung:

- Politische Zusammenarbeit mit LobbyistInnen des iranischen Regimes zu beenden sowie das Einstellen aller offiziellen Verhandlungen mit der Islamischen Republik

- Revolutionsgarden auf die Terrorliste zu setzen und sich den USA, Kanada und Großbritannien anzuschließen.
- Einen Abschiebestopp in den Iran
- Erhöhte Schutzmaßnahmen für Exil-IranerInnen durch deutsche Sicherheitsbehörden

- Erhöhung des politischen Drucks mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln gegenüber der iranischen Regierung
- Kein Geldfluss für das iranische Regime: Stoppen aller Handels- und Finanzgeschäfte
- Unterbindung aller iranischen Geheimdienstaktivitäten in Deutschland
- Veröffentlichung der Namen von hundert Agenten, die im Notizbuch von dem Terroristen Assadollah Assadi stehen. Er war ein iranischer Diplomat, der einen Terroranschlag plante und nun für 20 Jahre in Belgien inhaftiert wurde.
- Gewährleistung der Sicherheit von Exiliranerinnen in Deutschland
- Einhaltung des Neutralitätsgebots, um geflüchteten Frauen nicht zu retraumatisieren

 

International Women in Power fordert von der islamischen Republik Gottesstaat:
-  Wie das iranische Volk, die Eliminierung des Gottesstaats und Unrechtsstaats. Die feministische Revolution hält seit dem 16. September 2022 an!

- Die sofortige Freilassung aller inhaftierten Frauen- und Menschenrechtsaktivistinnen

- Unterlassung von Staatsgewalt und Willkür gegen die Zivilbevölkerung

 

International Women in Power fordert von der Bundesregierung bezüglich Afghanistan:

- Alle Verhandlungen mit den Terroristen  sofort einzustellen. Die Taliban dürfen weder offiziell anerkannt werden. Wir verlangen sofortige humanitäre Hilfe für die Bevölkerung Afghanistans! Diese soll aber nicht an die Taliban gehen! Stoppt die Finanzierung des Terrors in Afghanistan! Humanitäre Hilfe sollte ausschließlich über unabhängige NGOs geleistet werden.

- Bedrohte Frauenrechtsaktivistinnen sollten vorrangig aus Afghanistan evakuiert werden. Auch im Ausland müssen afghanische Frauen vor Bedrohung und Verfolgung geschützt werden.

- Boykott der Lehrpläne für die Schulen und die Unis, die durch die Taliban bestimmt werden!

- Frauen haben das Recht auf Bildung mit internationalen Standards! Das ist NICHT mit der Taliban-Herrschaft vereinbar! Deswegen streben wir die Zerstörung der Taliban-Herrschaft an!

- Personen wie Hamid Karzai gehören selbst zu den Taliban! Regierungen, die durch solche Personen gebildet werden, dürfen nicht geduldet werden!

- Wir verlangen von der Weltgemeinschaft, demokratische Kräfte gegen die Taliban zu unterstützen

- Afghanistan ist ein Vielvölkerstaat, in dem nur ein demokratisches föderalistisches System die Bedürfnisse aller Menschen stillen kann!

 

 


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